In diesem Intermezzo geht es um die Psychologie des Selbstporträts – als eigenständiges Genre und als Form von Identitätsarbeit. Nach einer kurzen begrifflichen Klärung und Abgrenzung zum Selfie folgt eine kompakte historische Einordnung von der Malerei bis zur frühen Fotografie.
Im Zentrum stehen dann drei psychologische Perspektiven: Selbstkonzept, Selbstdarstellung und Emotionsregulation. Die Folge zeigt, wie Selbstporträts Selbstwahrnehmung und Selbstbeschreibung unterstützen, wie sie Wirkung und Rollen bewusst gestalten und wie sie helfen können, inneres Erleben zu ordnen, auszudrücken oder zu verarbeiten.