In dieser Folge beginnt eine vierteilige Reihe zum Thema Kommunikation und Interaktion in der fotografischen Begegnung. Zunächst werden die psychologischen Grundlagen geklärt: Was unterscheidet Kommunikation von Interaktion, und welche Bedeutung haben Klassiker wie die Axiome von Paul Watzlawick oder das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun für die Arbeit mit Personen, die fotografiert werden? Warum findet Kommunikation auch dann statt, wenn hinter der Kamera geschwiegen wird? Außerdem geht es um Kommunikationsstile, typische Barrieren und praxistaugliche Techniken – von aktivem Zuhören bis Empathie –, mit denen sich Interaktion und Atmosphäre am Set gezielt verbessern lassen.
Literatur:
Barnow, S. (2016). Psychologie der Fotografie: Kopf oder Bauch?: über die Kunst, Menschen zu fotografieren. Heidelberg: dpunkt.verlag
Schulz von Thun, F. (1992). Miteinander Reden 1. Störungen und Klärungen. Rowohlt.
Watzlawick, P., Beavin, J. & Jackson, D. D. (1990). Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien (8. unveränderte Auflage). Huber.