Zwei Menschen können mit demselben Film und derselben Kamera fotografieren – und damit psychologisch etwas völlig Unterschiedliches tun. Für die eine Person steht die bewusste Entschleunigung im Vordergrund, für die andere das handwerkliche Selbermachen, ein bestimmtes Selbstverständnis oder die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft. In dieser dritten Folge der Reihe zur analogen Fotografie geht es deshalb um die Vielfalt innerhalb der Analogfotografie. Auf Grundlage meiner Studie von Ende 2025, werden zunächst drei Einstellungsbereiche betrachtet und anschließend vier Profile beschrieben. Die Ergebnisse zeigen: Analog ist nicht gleich analog.